Mit seinen besonderen mechanischen und chemischen Eigenschaften ist Molybdän ein bevorzugter Werkstoff für höchste Anforderungen. Molybdän verfügt über einen sehr hohen Schmelzpunkt, eine geringe Wärmeausdehnung und eine hohe Wärmeleitfähigkeit und wird aufgrund dieser Eigenschaften in zahlreichen Industrien eingesetzt. Molybdän wird etwa für Bänder und Drähte in der Lichtindustrie, für Halbleiterbasisplatten in der Elektronik, für Glasschmelzelektroden, Heizeinsätze oder als Sputtertargets in der Beschichtung verwendet.
PLANSEE beschäftigt sich seit über 85 Jahren mit der Herstellung von Produkten aus Molybdän und Molybdänlegierungen. Molybdän und seine Legierungen werden vor allem wegen ihrer hervorragenden mechanischen Eigenschaften bei hohen Temperaturen eingesetzt.
Die Vorteile von Molybdän im Überblick
Hoher Schmelzpunkt
Hohe Warmfestigkeit
Geringer Dampfdruck
Geringe Wärmeausdehnung
Sehr gute Korrosionsbeständigkeit gegen Metall- und Glasschmelzen
Mechanische Eigenschaften von Molybdän
Molybdän zeichnet sich durch seinen hohen Schmelzpunkt, seine Warmfestigkeit und Kriechbeständigkeit aus. Zusätzlich optimiert PLANSEE die mechanischen Eigenschaften des Werkstoffs:
Schon kleinste Verunreinigungen können die Qualität von Molybdän beeinträchtigen. PLANSEE verwendet nur reinstes Molybdän und garantiert damit von der Aufbereitung des Pulvers bis zum fertigen Produkt höchste Materialqualität. Mit speziellen Verformungstechniken optimiert PLANSEE die Festigkeit des Materials. Durch Legieren optimiert PLANSEE das Eigenschaftsprofil von reinem Molybdän. Wir stellen je nach Anwendung und Einsatztemperatur die optimalen Molybdänlegierungen für unsere Kunden bereit. Molybdän wird beispielsweise mit folgenden Materialien legiert: Kohlenstoff, Titan, Zirkon, Hafnium, Rhenium oder Lanthanoxid.
Chemische Eigenschaften von Molybdän
Molybdän besitzt herausragende Korrosionseigenschaften gegenüber Glasschmelzen, zahlreichen Metallschmelzen, aggressiven Abgasen sowie verschiedenen Säuren und anderen Chemikalien. Die Korrosionsbeständigkeit von Molybdän kann durch Zulegieren bspw. von Wolfram weiter erhöht werden.
Oxidationsschutz für Molybdän
In sauerstoffhaltigen Atmosphären setzt über 400 °C die Oxidation von Molybdän ein. Ab 600 °C ist mit Sublimation von Molybdäntrioxid zu rechnen. Spezielle Beschichtungen verhindern die Oxidation von Molybdän.
SIBOR®, ein von PLANSEE entwickelter Oxidationsschutz erlaubt den Einsatz von Molybdän bei der Glasherstellung bis zu 1.700 °C.
Unsere Molybdänprodukte
PLANSEE ist der weltweit führende Produzent pulvermetallurgisch hergestellter Halbzeuge und Fertigprodukte aus Molybdän.
PLANSEE unterstützt bei der Auslegung und Ausführung mit umfangreicher Praxiserfahrung. Für werkstofftechnische Fragen stehen unsere Experten jederzeit gerne zur Verfügung.
Produktbeispiele
- Spritzdraht für die Automobilindustrie
- Abblendkappen für die Automobilbeleuchtung
- Kern- und Haltedrähte für die Lichttechnik
- Heizeinsätze für den Ofenbau
- Elektroden zum Schmelzen von Glas
- Sputtertargets für die Beschichtungstechnik
- Halbleiterbasisplatten für die Leistungselektronik uvm.
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Der Name Molybdän leitet sich aus dem Griechischen ab und bedeutet "das Schwere" oder auch "Blei". Molybdän wurde früher oft mit Blei verwechselt, da es im Mineral Wulfenit an Blei chemisch gebunden ist. Der schwedische Chemiker C.W. Scheele gilt als Endecker des Molybdäns.
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