DENSIMET®-Legierungen werden seit vielen Jahren weltweit erfolgreich zum Schutz gegen natürliche und künstliche Radioaktivität eingesetzt.
Sie werden in Therapie- und Diagnosegeräten eingesetzt. Abschirmungen verhindern die Strahlung nach außen, Kollimatoren leiten, formen und fokussieren die Strahlung. Densimet-Behälter bieten Schutz bei Transport und Lagerung von Isotopen.
Die Vorteile unserer DENSIMET®-Abschirmungen:
- hohe Dichte
- hohes Absorptionsvermögen von Röntgen- und Gammastrahlen
- höchste Präzision in der Endbearbeitung
- unbedenklich für Gesundheit und Umwelt
Fertigprodukte:
Halbzeug:
- Rundstäbe ab Lager bis zu einem Durchmesser von 62 mm
- Platten ab Lager bis max. 60 x 160 x 400 mm
- größere Dimensionen auf Anfrage
Produktion aus einer Hand
Wir decken den gesamten Fertigungsprozess im Haus ab – angefangen vom Pulver über die Herstellung der Rohlinge bis hin zur mechanischen Bearbeitung. PLANSEE kann damit jederzeit einen qualitäts- und funktionsgeprüften vollständigen Kollimator inklusive Motoren liefern. Bislang werden für die Tumorbestimmung überwiegend Röntgenverfahren verwendet. Um den diagnostischen Teil der Behandlung weiter zu verbessern, arbeiten Medizingerätehersteller am Einsatz von Magnetresonanztomographen (MRTs). Magnetische Materialien im Kollimator dürfen daher nicht mehr eingesetzt werden. Mittlerweile hat PLANSEE die Entwicklung von eisenfreien Komponenten für diese Anwendung schon weit vorangetrieben.
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DENSIMET®
Unsere patentierten DENSIMET®-Legierungen sind hoch-wolframhaltig (> 90%) mit geringen NiFe Anteilen.
Sie zeichnen sich durch eine besonders hohe Dichte (ähnlich wie reines Wolfram), hohe Festigkeit und Duktilität aus.
Im Gegensatz zu reinem Wolfram ist DENSIMET® sehr gut mechanisch bearbeitbar.
Fragen?
Josef Langenwalder ist gerne für Sie da. Sie erreichen ihn unter josef.langenwalder@plansee.com oder +49 (8862) 773-125.
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Multilamellenkollimatoren: Zielsicher Bestrahlen
Die Strahlentherapie wird für viele Tumorarten angewandt und von Medizingerateherstellern kontinuierlich weiterentwickelt. Der Grundgedanke der technischen Umsetzung ist stets der gleiche: Die notwendige Strahlung wird uber einen Linearbeschleuniger erzeugt und über eine Maske so in Form gebracht, dass die Strahlung zielgenau auf das zu bestrahlende Gewebe trifft. Früher waren diese Masken einfache Bleiformen, später wurde die Kontur des Tumors aus einer Bleiplatte herausgefräst – eine individuelle und damit recht zeitaufwendige sowie kostspielige Angelegenheit.
Millimetergenaues Abbild
Seit einigen Jahren werden als Maske sogenannte Multilamellenkollimatoren verwendet und kontinuierlich weiterentwickelt. Aus dreidimensionalen Röntgenaufnahmen werden Lage und Dimension des Tumors im Körper exakt bestimmt.
Jede einzelne Lamelle des Kollimators wird per Motor in die richtige Position gebracht – bis zu 120 Lamellen bilden die Form des Tumors auf den Millimeter genau ab. Aufgrund der dreidimensionalen Vermessung des Tumors können nun hochdosierte Strahlenpakete aus unterschiedlichen Richtungen auf den Tumor geschickt werden. Dabei rotiert die Strahlenquelle um den Patienten herum und kann so den Tumor aus allen Richtungen bestrahlen. Um das umliegende gesunde Gewebe und den Patienten maximal zu schützen, weiß der Computer jederzeit, wo jede Lamelle steht: Mit mehreren Sensoren an den Lamellenspitzen sowie am Motor wird die Position jeder einzelnen Lamelle ständig überprüft.
Höchste Fertigungskompetenz
Bereits seit vielen Jahren liefern wir Lamellenrohlinge an die führenden Medizingerätehersteller. Die Rohlinge lassen sich aufgrund der Werkstoffeigenschaften gut weiterverarbeiten. Doch mit den steigenden Anforderungen an die Flexibilität der Bestrahlungsgeräte hat sich PLANSEE schrittweise zum Entwicklungspartner der Medizingeratehersteller für den gesamten Kollimator entwickelt.
Jede einzelne Lamelle im Kollimator hat ihre individuelle Form und wird dreidimensional mit Fünf-Achsen-Fräsautomaten bearbeitet. Sie muss sich außerdem im Kollimator nahezu ohne Reibungswiderstand bewegen.
Hier sind engste Bearbeitungstoleranzen gefragt, die PLANSEE mittels ausführlicher Messprotokolle dokumentiert. Zudem muss das Zusammenspiel der Lamellen im Kollimator stimmen: Für einige Kunden fertigt PLANSEE mittlerweile auch das Gehäuse des Kollimators mit höchst präzisen Führungsschienen, in denen die Lamellen gleiten können.
Sie möchten mehr über unsere Multilamellenkollimatoren erfahren?
Josef Langenwalder ist gerne für Sie da. Sie erreichen ihn unter josef.langenwalder@plansee.com oder +49 (8862) 773-125.