1761 entdeckte Johann Gottlob Lehmann ein orange-rotes Bleichromat-Mineral (PbCrO4) im Ural, das er Rotbleierz nannte. Weil er es als eine Blei-Eisen-Selen-Verbindung identifizierte, blieb Chrom noch unentdeckt. 1770 fand Peter Simon Pallas an gleicher Stelle ein rotes Bleimineral, das sich als Farbpigment eignete.Die Verwendung von Rotbleierz nahm schnell zu. Ein aus Krokonit (Rotbleierz) gewonnens strahlendes Gelb, das Chromgelb, wurde zur Modefarbe.
Die Entdeckung von Chrom wird L.N. Vauquelin zugeschrieben, der 1797 aus dem Mineral Krokoit (ein Bleichromat) Chromoxid und hieraus durch Reduktion mit Kohlenstoff das Metall Chrom herstellte. Heute wird Chrom großtechnisch entweder aluminothermisch aus Chromoxid oder aber elektrolytisch aus Chromlösungen hergestellt. In der Erdkruste kommt Chrom mit 200g/t vor, was in etwa dem gemeinsamen Vorkommen von Nickel und Kupfer entspricht.
Reines Chrom (bei PLANSEE unter dem Namen Ducropur) und seine Legierungen (bei PLANSEE unter Ducrolloy) zeichnen sich durch eine ausgezeichnete Korrosionsbeständigkeit gegen verschiedene Säuren, Basen und Heißgase aus. PLANSEE beschäftigt sich seit über 10 Jahren mit der Herstellung und Verarbeitung von Chrom und Chromlegierungen und zählt weltweit zu den führenden Herstellern von Halbzeugen und Komponenten aus diesen Werkstoffen.